ONE HOUR PORTRAITS

Gesichter sehen – Gedanken lesen

ONE HOUR PORTRAITS ist ein gemeinsames Kunstprojekt von Monika Nonnenmacher und SAXA. Dazu haben die Fotografin
und der Konzeptkünstler zahlreiche Interviews mit ausgesuchten Personen geführt.
Durch die außergewöhnliche Bearbeitung des Wort- und Bildmaterials entstanden zwölf einzigartige Portraits von
Ray M. Wade Jr., Elke Heidenreich, Joachim Król, Günter Söndgerath, Andreas Blühm, Karin Beier, Claudia Stern,
Lovro Mandac, Prof. Bernd Hallier, Christoph Kuckelkorn,
Frank Schätzing und Anton Fuchs.
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Das Video

Wie aus Worten Bilder werden …

 

 

Der Filmemacher Georg Nonnenmacher hat das Projekt mit seiner Kamera begleitet. So entstand ein fünfminütiger Film, der u.a. Ausschnitte des Interviews mit Frank Schätzing sowie die anschließende Bearbeitung durch die beiden Künstler bis hin zur finalen Gegenüberstellung von Foto und handgeschriebener Wortmalerei zeigt.


Das Konzept

15 Fragen, 15 Antworten, 24 Fotos und nach einer Stunde ist alles vorbei …

Die Idee hinter ONE HOUR PORTRAITS ist, Portraits zu schaffen, die es ermöglichen, bei deren Betrachtung nicht nur Gesichter zu sehen, sondern auch deren Gedanken lesen zu können.

Dazu haben die Fotografin Monika Nonnenmacher und der Wortmaler SAXA gemeinsam zahlreiche Interviews mit ausgesuchten Personen geführt. Die beiden Kölner Künstler konzipierten hierfür einen Rahmen, der durch seine maximale Standardisierung den Fokus vollständig auf die Persönlichkeit der einzelnen Teilnehmer richtet. So waren die zeitlichen, örtlichen, technischen und inhaltlichen Bedingungen bei allen Interviews absolut identisch. Alle Teilnehmer kamen für eine Stunde in dasselbe Atelier, dessen Licht- und Raumverhältnisse stets gleich waren. Ein eigens für dieses Projekt entwickelter Fragebogen mit 15 offenen Fragen diente als fixe Grundlage der Interviews, in deren Verlauf auch die Fotoaufnahmen stattfanden.

Bei den Fragen handelt es sich ausschließlich um offene Fragen, die viel assoziativen Raum lassen. Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, wie tiefsinnig und persönlich er wird. Die Doppel- und Mehrfachfragen verlangen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und sorgen allein dadurch für eine erhöhte Konzentration und Fokussierung. Das Themenspektrum der Fragen ist bewusst weit gefasst, sodass sich ein umfassendes Meinungsbild und somit ein ebensolches Portrait des Teilnehmers ergibt.

Die Auswahl der Projektteilnehmer geschah ausschließlich aufgrund persönlicher, teilweise aber auch sehr unterschiedlicher Interessen der beiden Künstler. So handelt es sich um Personen, die sie teilweise bereits persönlich kannten, teilweise aber auch erst in der Interviewsituation persönlich kennenlernten. Alle wurden schriftlich zur Teilnahme eingeladen und mittels eines identischen Kurzkonzeptes über die Art und Weise des Projektes informiert. Keiner der Teilnehmer erhielt vorab die Fragen, sodass es sich bei sämtlichen Antworten um spontane, zeit- und situationsbezogene Ausführungen handelt.

Die zeitliche Begrenzung auf maximal eine Stunde sowie die Parallelität von Interview und Fotografie sorgten dafür, dass das in dieser Zeit entstandene Bild- und Textmaterial einen hohen Grad an Authentizität bezüglich inhaltlichem und äußerlichem Ausdruck aufweisen – Mimik und Mitteilung sind somit ausgeprägt kongruent. Die Bereitschaft, sich offen und ehrlich auf die Fragen einzulassen, wurde durch den von der Außenwelt nahezu komplett isolierten Raum (fensterloses Atelier in einem ruhigen Hinterhof) und den intimen Rahmen (jeweils nur ein Teilnehmer und die beiden Künstler) erreicht. Die räumliche und persönliche Atmosphäre sowie der Einsatz einer analogen Mittelformatkamera förderten zudem das Gefühl, in dieser einen Stunde etwas „aus der Zeit gefallen zu sein“. Das reduzierte mögliche Ablenkungen und sorgte für mehr Ausdruck als Eindruck seitens der Teilnehmer.

Während der Interviews, die audio-digital aufgezeichnet wurden, entstanden mittels analoger SW-Mittelformatfotografie (Hasselblad 6x6) eine Serie von jeweils 24 Bildern. Eines davon wurde anschließend seitens der Künstler ausgewählt. Hierbei lag der Anspruch darin, einerseits ein für die eine Stunde „typisches“ Bild des Teilnehmers zu zeigen, andererseits ein unter formalästhetischen Gründen geeignetes auszusuchen. Dieses eine Bild eines jeden Teilnehmers diente anschließend als Vorlage für die Wortmalerei, bei der durch die Verwendung verschiedener Tuschestifte der zugrundeliegende Text verbildlicht wird.

Auf diese Weise entsteht aus den Antworten auf die Fragen das dazugehörige Gesicht – von Hand auf die Leinwand geschrieben. Und das erlaubt dann im wahrsten Sinne des Wortes, gleichzeitig Gesichter zu sehen und deren Gedanken zu lesen.

Die Bilder

Bilder sagen mehr als tausend Worte …

1. Ray M. Wade, Jr.
Operntenor
2. Elke Heidenreich
Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Kabarettistin, Moderatorin
3. Joachim Król
Schauspieler
4. Günter Söndgerath | Unternehmer
(CFF Druck + rheinstick GmbH, Köln)
5. Karin Beier | Schauspielintendantin, Regisseurin
(ehemals Kölner Schauspiel, jetzt Hamburger Schauspielhaus)
6. Andreas Blühm | Museumsdirektor
(ehemals Wallraf-Richartz-Museum, Köln, jetzt Groninger Museum, NL)
7. Claudia Stern | Gastronomin
(VINTAGE Köln)
8. Lovro Mandac | Vorsitzender der Geschäftsführung
der Galeria Kaufhof GmbH
9. Prof. Bernd Hallier
ehemals Geschäftsführer des EHI Retail Institute
10. Christoph Kuckelkorn |
Bestattungsunternehmer und Rosenmontagszugleiter in Köln
11. Frank Schätzing
Schriftsteller
12. Anton Fuchs
Künstler

Der Katalog

Das alles und noch viel mehr …

KatalogAnlässlich der ersten Präsentation der zwölf Doppelportraits im Juni 2014 beim LVR in Köln erschien im Bernstein-Verlag ein 126-seitiger Ausstellungskatalog. Dieser wurde durch Dirk Müller (okapidesign Köln) sowie die beiden Künstler gestaltet und beinhaltet neben den vollständigen Interviews aller Teilnehmer zusätzliches Bild- und Textmaterial zu diesem außergewöhnlichen Portraitprojekt.

Der Katalog ist ab sofort erhältlich – einfach hier bestellen, wir liefern mit Rechnung!

Kontakt

Monika Nonnenmacher, SAXA (Sascha A. Lehmann)
ONE HOUR PORTRAITS – Gesichter sehen - Gedanken lesen

Erscheinungsjahr: 2014, 1. Auflage
Ausstattung: 126 Seiten, 21x21 cm, kartoniert

ISBN: 978-3-939431-99-2

Preis: 20 EUR (inkl. MwSt, zzgl. 4 EUR Versandkosten)

Bestellformular

weitere Einladungen zu Ausstellungen/Veranstaltungen der Künstler

Die Künstler

Gestatten, wir …

Monika Nonnenmacher

1969 am 02. September in Köln geboren
1989 Abitur | Montessori Gymnasium in Köln
1990-1993 Ausbildung zur Fotografengesellin | Photowerkstatt Esser-Baus, Köln-Dellbrück
1993-1997 Assistenz | Studio Saibou, Köln-Ehrenfeld
seit 1998 freie Fotografin
bis 2007 freie Mitarbeiterin | Studio Saibou, Köln-Ehrenfeld
seit 2008 eigenes Atelier in Köln-Sülz

SAXA | Sascha A. Lehmann

1975 am 27. Mai in Siegen geboren
1994 Abitur | Gymnasium Philippinum in Marburg/Lahn
1994-95 Zivildienst
1995-97 Praktikum und Bauleitungsassistenz | Architekturbüro AIS in Gießen
1997-2004 Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln
2003-06 Promotion in der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uni Köln
seit 2004 freie Arbeit als Konzeptkünstler, Kommunikationsdesigner und Weinhändler
 

Was Monika Nonnenmacher antreibt, sind die Neugier auf Menschen, das Interesse an neuen Dingen und eine große Leidenschaft für die Fotografie. Eine besondere Vorliebe hat sie für die alltäglichen Auftragsarbeiten mit deren Vielfalt und den sich immer wieder zu stellenden Herausforderungen. Ihre thematischen Arbeitsschwerpunkte sind Portrait, Menschen, Industrie, Architektur und Landschaftsaufnahmen.

Im Zeitalter der Bilderflut durch die digitale Fotografie empfindet sie es als eine Wohltat, bei freien Projekten zu ihren analogen Wurzeln zurückzukehren. Konzentriertes Arbeiten, mit nur wenigen Aufnahmen das stimmige Bild zu fotografieren – das entschleunigt und sorgt für eine wunderschöne Ruhe bei der Arbeit.

www.nonnenmacher-photographie.de

SAXA liebt Worte, arbeitet konzeptuell und verbildlicht in seinen Werkzyklen „Wortmalerei“ und „Ausschnitte“ auf einzigartige Weise Lyrik und Texte. Seine im Original von Hand mit Tusche auf Leinwand geschriebenen Wortmalereien sind regelmäßig auf internationalen Kunstmessen und Ausstellungen zu sehen sowie in Museen und öffentlichen Sammlungen vertreten.

In seinen Arbeiten beschäftigt er sich seit vielen Jahren vor allem mit Portraits. Die dabei von ihm verwendeten Texte umfassen zugehörige Biografien und Berichte, historische Dokumente und Zitate, aber auch immer wieder seine eigene Lyrik. Seine Motivation ist es, andere für Worte – in Form von Schrift und Sprache – zu begeistern.

www.saxa.eu | SAXA auf Facebook

Das Impressum

Verantwortlich für den gesamten Inhalt nach §§ 5, 6 TDG:

Monika Nonnenmacher
SAXA | Dr. Sascha A. Lehmann

Atelier SAXA
Sömmeringstraße 24 (Hinterhof)
50823 Köln

0 221 168 952 07
atelier@saxa.eu

USt-IdNr. DE 242690765

Fotos und Repros: Monika Nonnenmacher und SAXA

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